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Allgemein Inter News

Kurzfilm zur Glaubensfreiheit

Kurzfilm zur Glaubensfreiheit

Dezember 2020

Nach dem coronabedingt die Veranstaltung „Was ist Glaubensfreiheit für dich?“ des Altona Mitt’einander Anfang November ausfallen musste wurde kurzerhand ein Kurzfilm unter Beteiligung des Interreligiösen Dialogs Altona als Ersatz produziert. Das friedliche Miteinander der Religionen in Altona, die bereits gelebte Praxis soll damit sichtbar gemacht werden. Gleichzeitig ruft der Kurzfilm zur Solidarität und Zivilcourage auf. Nach dem Motto: Schau hin und setz dich ein, wenn andere aufgrund ihres Glaubens diskriminiert werden. Wir hoffen, dass diese Botschaft gerade in diesen schwierigen Zeiten Hoffnung und Mut geben kann, wo unsere Kontakte und Gemeinschaften alle so eingeschränkt sind.

Teilen Sie gern den Link über Ihre Kanäle und integrieren Sie diesen auf Ihre Internetseiten. Senden Sie die Botschaft raus! Folgend ist der Kurzfilm zu sehen:

Glaubensfreiheit in Altona from ikm Hamburg on Vimeo.

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Inter Konferenz News Veranstaltung

Interreligiöser Impuls und Dialog

Interreligiöser Impuls und Dialog

7. November 2020, 19–21 Uhr

 

Was ist Glaubensfreiheit für dich?

Unter dieser Fragestellung findet am 7. November 2020 ein interreligiöser Dialog und Impuls gleichzeitig in der Friedenskirche Altona und in der Islamischen Gemeinde Nobistor statt. Die Veranstaltung wird von der Bezirksamtsleiterin Altonas, Stefanie von Berg, eröffnet.
Muslimische, jüdische, katholische, alevitische, buddhistische und evangelische Menschen sprechen moderiert miteinander über ihre persönliche Vorstellung von Glaubensfreiheit und
wie wir in der Öffentlichkeit solidarisch miteinander sein können, wenn diese eingeschränkt ist.

Teilnahme nur nach Anmeldung und Bestätigung bis 5.11.
unter noellenburg@ikm-hamburg.de

www.interreligioeses-frauennetzwerk.de

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Inter News Veranstaltung

8. Interreligiöser Frauenbegegnungstag

8. Interreligiöser Frauenbegegnungstag

Teilnehmer:innen einer Arbeitsgruppe bei der Demokratiekonferenz

8. November 2020

 

Vielfalt umarmen – zusammen wachsen

Umarmen – wie geht das in Zeiten einer Pandemie und vieler Ängste? Auch wenn das echte Umarmen derzeit kaum möglich ist, haben wir dieses Leitmotiv bewusst gewählt. Denn Umarmen hat viele Dimensionen.
Der Frauenbegegnungstag ermuntert dazu, die Offenheit und Neugier aufeinander, auf unterschiedliche Religionen und Glaubensrichtungen, wachsen zu lassen.
Es wird zum Austausch darüber eingeladen, was wir glauben und wie wir gemeinsam unsere Gesellschaft gestalten wollen. So lernen Sie sich als Schwestern mit und ohne religiösen Glauben besser verstehen und wachsen ein kleines Stück weit in die Glaubensrichtungen und Werte von anderen hinein. Der Kern einer jeden Religion ist das Zusammenleben der Menschen. Es führt zur Umarmung, real oder im Geiste. Umarmen ist eine Haltung und ein menschliches Grundbedürfnis.
In diesem Jahr wird es aufgrund der besonderen Situation eine Premiere geben, erstmals soll die Veranstaltung – soweit als möglich – als Präsenzveranstaltung im Altonaer Museum und gleichzeitig digital per Zoom durchgeführt werden.

Ausführliche Informationen zu den Workshops und
Akteurinnen, die für die Anmeldung wichtig sind,
finden sich auf unserer Internetseite
www.interreligioeses-frauennetzwerk.de

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Konferenz Workshop

Demokratiekonferenz im Lawaetz-Haus

Demokratiekonferenz zur „Altonaer Deklaration“ im Lawaetz-Haus

Teilnehmer:innen einer Arbeitsgruppe bei der Demokratiekonferenz

7. Februar 2020

 

Anlässlich der ALTONAER DEKLARATION, die von der Bezirksamtsleiterin Frau Dr. von Berg und dem HSV-Präsidenten Marcell Jansen auf einer Pressekonferenz am 09. Januar 2020 im Altonaer Rathaus vorgestellt wurde, haben die „Partnerschaften für Demokratie und Vielfalt Altona“ zu einer Demokratiekonferenz ins Haus der Lawaetz-Stiftung eingeladen.

Anknüpfend an die Veröffentlichung wurden Bürger*innen, zivilgesellschaftliche Akteure, Initiativen, Vereine sowie Vertreter*innen aus Politik aufgerufen, die eigenen Perspektiven in den Prozess der Weiterentwicklung der Deklaration einzubringen – immer unter der Prämisse der Vision von einer gleichberechtigten, vielfältigen und toleranten Gesellschaft.

Nach der Begrüßung von Peer Gillner, geschäftsführender Vorstand der Lawaetz-Stiftung, sprach Frau Stödter-Erbe (Fachamt Sozialraummanagement) in Vertretung für Frau Dr. von Berg ein Grußwort. Es folgte ein kurzer Vortrag von Frau Biele und Frau Michalk (beide zuständig für den Prozess im Bezirksamt Altona) über den Prozess und Werdegang der Deklaration.

Nach einem fachlichen Impuls vom Migrationsforscher Dr. Jens Schneider konnten die Teilnehmenden ihre Ideen und Ansichten in unterschiedlichen Themen und Arbeitsfeldern einbringen und schon erste Projekte und Maßnahmen voranbringen.

Die Demokratiekonferenz bildet den Startschuss zur Umsetzung der ALTONAER DEKLARATION, die nur durch die zivilgesellschaftlichen Akteure und Institutionen mit Leben gefüllt werden kann. Deshalb blicken wir erwartungsvoll und neugierig in die Zukunft.

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Pressekonferenz

Sieben Thesen für ein Zusammenleben in Vielfalt

Sieben Thesen für ein Zusammenleben in Vielfalt

Dr. Stefanie von Berg (links) und Marcell Jansen vor der ALTONAER DEKLARATION
(c) BA Altona

9. Januar 2020


Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz im Altonaer Rathaus haben die Altonaer Bezirksamtsleiterin, Frau Dr. von Berg, und der Präsident des Hamburger Sport Vereins, Marcell Jansen, die ALTONAER DEKLARATION der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit dieser Deklaration bekennt sich der Bezirk Altona zur Vielfalt der Menschen und ihrer Lebensentwürfe.

Altona blickt auf eine lange Geschichte zurück – eine Geschichte der Einwanderung, die schon immer vom Zusammenleben in Offenheit und Toleranz geprägt war. Es ist wichtig, Maßnahmen zum Abbau von Diskriminierung, gegen alle Tendenzen der Radikalisierung, und für eine lebenswerte Demokratie zu leben.

Die ALTONAER DEKLARATION soll ein Muster dafür sein, wie wir in Altona, in Hamburg, überall auf der Welt miteinander leben wollen, ganz gleich, welche Lebenserfahrung und Identität wir haben – wir sind alle gleich, alle Menschen. Sie soll zu einem konstruktiven Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft beitragen. Respekt und die Bereitschaft zur Verständigung sind dafür erste gute Grundlagen – in Altona, in Hamburg, überall auf der Welt.

Die ALTONAER DEKLARATION entstand in einem demokratischen Prozess, mit Diskussionsrunden, zahlreichen Dialogen und einer online-Umfrage, an dem sich viele Menschen aus dem gesamten Bezirk beteiligten.

Schon Ende des letzten Jahres veröffentlichte das Bezirksamt Altona ein umfassendes Positionspapier (verlinken) zu den Themen Integration, soziale Inklusion und Diversität. Als Weiterentwicklung des ehemaligen Altonaer Integrationskonzeptes wird darin ein Perspektivwechsel gefordert, weg von der Fokussierung auf Minderheiten, hin zur Anerkennung, dass Diversität Realität im Alltag ist.